Überwintern / Im Laufe der Zeit

 
Zeit, zu bemerken:
Wir haben überwintert!
Zeit, aufzutauen!
 
 
*
 
 
Zeit, zu bemerken:
die Tage werden länger!
Zeit, aufzuwachen!
 
 
*
 
 
Zeit, festzustellen:
die Tage werden milder,
sanfter weht der Wind!
 
 
*
 
 
Zeit, um die alten
Muster zu durchschauen – bis
sie sich auflösen!
 
 
*
 
 
Zeit, um das Wesen
der Zeit zu erkennen: im
ewigen Wandel!
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

18.1.2019

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Zeit, weiter zu gehen!

 
Zeit, um das sanfte
Blau zu betrachten, den Schnee
fallen zu hören.
 
 
*
 
 
Zeit, um den sanften
Wind auf der Haut zu spüren –
und in deinem Haar!
 
 
*
 
 
Zeit, zu vergessen,
woher wir kamen! Wohin
wollen wir gehen?
 
 
*
 
 
Zeit, zu erinnern,
wie weit wir gekommen sind!
Zeit, zu verweilen!
 
 
*
 
 
Zeit, zu bemerken:
Es gibt nichts zu verzeihen!
Zeit, um frei zu sein!
 
 
*
 
 
Zeit, immer weiter
zu gehen. Immer weiter:
dem Licht entgegen!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

18.1.2019

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Zeit, zu verzeihen

 
Zeit, zu verzeihen.
Zeit, Altes loszulassen.
Zeit für das Neue!
 
 
*
 
 
Zeit, um den Himmel
zu betrachten, die Farben,
die sich stets wandeln.
 
 
*
 
 
Zeit, um zu sehen,
wie sich der Himmel erhellt –
und wie der Schnee fällt!
 
 
*
 
 
Zeit, um der Stille
zu lauschen. Zeit für Worte.
Dann wieder: Stille.
 
 
*
 
 
Zeit, zu verzeihen.
Zeit, alles loszulassen,
was dich beschwerte!
 
 
*
 
 
Zeit für Leichtigkeit.
Zeit für den hellen Himmel.
Zeit für den Frühling.
 
 
*
 
 
Zeit für den Wandel –
von der Dunkelheit ins Licht –
des neuen Tages!
 
 
*
 
 
Zeit, zu bemerken,
daß alles, was wir brauchen,
ein bisschen Zeit ist!

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

18.1.2019

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Vielleicht brauche ich / Nichts weiter

 
Vielleicht brauche ich
nichts – als den weiten Himmel,
die Sterne, das Licht?
 
 
*
 
 
Vielleicht brauche ich
nichts – als den Wind, der so sanft
durch die Zweige rauscht?
 
 
*
 
 
Vielleicht brauche ich
nichts weiter als die Stille,
den Mond und das Wort?
 
 
*
 
 
Vielleicht brauche ich
nichts weiter als den Regen,
die Sonne, den Schnee?
 
 
*
 
 
Vielleicht brauche ich
nichts – als die Elemente –
Wasser, Erde, Luft?
 
 
*
 
 
Vielleicht brauche ich
nichts weiter zum Schreiben als
den Wind – heute Nacht!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

17./18.1.2019

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Jenseits der Insel

 
Auf meiner Insel
inmitten der Schneelandschaft
war ich geborgen!
 
 
*
 
 
Mühsam: jeder Schritt
– in die eisige Landschaft!
Mühsam: jedes Wort!
 
 
*
 
 
Aber ich kämpfe,
ich ringe um mein Leben –
jenseits der Insel!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: ein Schritt –
hinaus in die Schneelandschaft!
Jeder Schritt: ein Wort!
 
 
*
 
 
Auf meiner Insel
schien ich geborgen zu sein –
doch auch: gefangen!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: ein Schritt –
hinaus – in die Schneelandschaft,
hinaus – aufs Glatteis!
 
 
*
 
 
Nun muß ich gehen,
muß die Insel verlassen,
muß weiter gehen!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: ein Schritt –
hinaus in die rauhe Welt –
jenseits der Insel!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

15.1.2019

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