Good morning, starshine!

 

 

 

Good morning, starshine!

 

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Jedes Wort: ein Kind

 
 
Jedes Wort: ein Kind
an meiner eigenen Brust!
Jedes Wort: mein Kind!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: ein Kind,
das langsam laufen lernt – bis
es lernt – zu tanzen!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: ein Kind –
aus Liebe zur Welt gezeugt!
Jedes Wort: mein Kind!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: Liebe!
Jedes Wort: eine Geburt!
Jedes Wort: ein Kind!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: Leben,
das geboren und gelebt
werden will und muß!
 
 
*
 
 
Deshalb, mein Lieber,
kann keines meiner Worte
gestrichen werden!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

22.10.2018

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Jedes Wort

 
I
 
 
 
Seltsam, heute früh
weiß ich nicht mehr, für wen ich
eigentlich schreibe!
 
 
*
 
 
Für mich? Ja! Für euch?
Ja! Für eine bestimmte
Person? Ja! Auch dies!
 
 
*
 
 
So viele Gründe!
Und keiner dieser Gründe
ist: der einzige!
 
 
*
 
 
Natürlich weiß ich,
für wen ich schreibe! War ich
vorhin bloß verwirrt?
 
 
*
 
 
Natürlich war ich
verwirrt! Doch beim Schreiben wird
mir einiges klar!
 
 
*
 
 
Ich schreibe – mich frei –
frei – von meiner Verwirrung –
immer aufs neue!
 
 
 
II
 
 
 
Jedes Wort: ein Licht
in der Dunkelheit der Welt
meiner Verwirrung!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: ein Stern
in meinen dunklen Nächten!
Jedes Wort: ein Mond!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: ein Freund!
Jedes Wort: ein Geliebter!
Jedes Wort: ein du!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: ein ich –
das sich von mir lösen muß –
bis es – zum du wird!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: Abstand –
zwischen mir und dir, zwischen
mir – und dieser Welt!
 
 
 
III
 
 
 
Jedes Wort: Nähe –
zwischen mir und dir, zwischen
mir – und dieser Welt!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: sowohl –
als auch! Abstand – und Nähe!
Fremd – und doch: vertraut!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: Liebe
zu mir, zu dir, zu dieser Welt,
in der ich lebe!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: ein Schritt –
aus der Dunkelheit heraus –
ins Licht – des Lebens!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: Bindung –
Jedes Wort: eine Brücke –
zwischen mir – und dir!
 
 
*
 
 
Jedes Wort: Freiheit!
Jedes Wort: ein Schritt – in die
eigene Freiheit!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

22.10.2018

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Don`t dream it`s over

 
Crowded House: Don`t dream it`s over

 

 

 

 

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Ein seltsames Gedicht

für Hannah
 
 
I
 
 
 
Ich schreibe mir selbst
ein Liebesgedicht. Hannah
steht in der Widmung.
 
 
*
 
 
Hannah, höre auf
dein Herz, schreibe ich. Höre
nicht auf – zu schreiben!
 
 
*
 
 
Höre nicht auf – auf
dein Herz zu hören! schreibe
ich nun – an mich selbst.
 
 
 
II
 
 
 
Du bist: verletzlich –
und gleichzeitig bist du: stark –
wie niemals zuvor!
 
 
*
 
 
Wie du dein Leben
gemeistert hast – und meisterst!
Du bist – dein Meister!
 
 
*
 
 
Ein seltsames Wort
schreibe ich mir selbst. Meister?
Welch seltsames Wort!
 
 
 
III
 
 
 
Wie seltsam du bist!
schreibe ich mir. Und dennoch:
Ich verstehe dich!
 
 
*
 
 
Manchmal bist du schön!
schreibe ich. Vor allem dann,
wenn du schreibst, mein Herz!
 
 
*
 
 
Noch im Schlafanzug,
schlaftrunken, mit wirrem Haar,
schreibst du – am schönsten!
 
 
 
IV
 
 
 
Hannah, du bringst mich
zum Lachen! schreibe ich mir.
Wie seltsam du bist!
 
 
*
 
 
Du bist zwar seltsam,
doch in deiner Seltsamkeit
schlägt: ein starkes Herz!
 
 
*
 
 
Höre niemals auf,
zu schreiben! schreibe ich mir.
Höre auf – dein Herz!
 
 
 
V
 
 
 
Lieben will dein Herz –
gerade die, die seltsam
sind! Seltsam – wie du!
 
 
*
 
 
Hinter die Masken
blicken die Augen deines
seltsamen Herzens!
 
 
*
 
 
Schönheit sehen sie –
hinter den Masken! Schönheit –
und Klarheit – und Licht!
 
 
 
VI
 
 
 
Beschwere dich nicht!
schreibe ich mir selbst. Preise
die Schönheit, mein Herz!
 
 
*
 
 
Preise: die Schönheit
der Menschen, der Welt! Preise
auch: die eigene!
 
 
*
 
 
Fürchte dich doch nicht –
vor deinem eigenen Wort!
schreibe ich mir selbst.
 
 
 
VII
 
 
 
Es trägt dich: davon!
Es trägt dich: weit – und weiter –
über dich – hinaus!
 
 
*
 
 
Fürchte dich doch nicht
vor deinem eigenen Licht –
dem Licht – der Worte!
 
 
*
 
 
Ich schreibe mir selbst
ein Liebesgedicht. Seltsam?
Ja. Und doch auch: schön!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

21.10.2018

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