Monatsarchiv: Oktober 2019

Es gibt einen Ort / Diesseits und jenseits der Nacht

I
 
 
 
Es gibt einen Ort
jenseits aller Verwirrung.
Dieser Ort ist still.
 
 
*
 
 
Mögen die Wellen
des aufgewühlten Meeres
des Geistes toben –
 
 
*
 
 
Es gibt einen Ort
unterhalb aller Wellen.
Dieser Ort ist still.
 
 
 
II
 
 
 
Wir wissen wenig,
wissen nichts Wesentliches
über diesen Ort.
 
 
*
 
 
Wir spüren ihn nur
und spüren, daß er da ist:
der Ort der Stille.
 
 
*
 
 
Diesen Ort könnte
man ein Zuhause nennen –
diesen stillen Ort.
 
 
 
III
 
 
 
Der Ort liegt diesseits
und jenseits aller Stürme
und aller Wellen!
 
 
*
 
 
Der Ort liegt diesseits
und jenseits aller Sterne –
so still wie ein Stern.
 
 
*
 
 
Es gibt diesen Ort
diesseits und jenseits der Nacht.
Er ist sternenstill.
 
 
 
IV
 
 
 
Sternenstill: die Nacht
und still wie ein Stern: der Ort,
den ich aufsuche.
 
 
*
 
 
Nicht zu erreichen
doch immer zu erspüren:
dieser stille Ort.
 
 
*
 
 
Nicht zu begreifen,
nicht in Worte zu fassen:
die Sternenstille.
 
 
 
V
 
 
 
Es gibt diesen Ort
an dem ich dich stets finde –
diesseits wie jenseits!
 
 
*
 
 
Diesseits und jenseits
der Sternenstille der Nacht
kann ich dich finden!
 
 
*
 
 
Es gibt diesen Ort –
an dem wir uns begegnen:
leuchtend, klar und still.

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

31.10.2019

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Immer noch gibt es / Augen, die dich ansehen

 
Immer noch gibt es
Augen, die dich ansehen:
unsere Augen.
 
 
*
 
 
Wir sehen: dein Bild,
deine Augen, dein Lächeln –
so sanft, hell und mild.
 
 
*
 
 
Immer noch gibt es
Augen, die deine Worte
– lesend – bewahren.
 
 
*
 
 
Immer noch gibt es
die Augen, die dich sehen
und dich bewahren –
 
 
*
 
 
– vor dem Vergessen.
Immer noch gibt es Augen –
die dich ansehen!
 
 
*
 
 
Und so ist dein Ort
nun in unseren Augen
und unserem Geist.
 
 
*
 
 
Immer noch gibt es
Augen, die dich sehen – und
bewahren werden!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

30.10.2019

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In meinen Worten

 
In meinen Worten
halte ich nun: die deinen –
behutsam – doch: fest.
 
 
*
 
 
In meine Worte
bette ich nun: die deinen –
sanft – und behutsam.
 
 
*
 
 
In meinen Worten
klingen deine Worte nach –
behutsam – und still.
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

30.10.2019

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Kein Wort mehr von dir?

 
Kein Wort mehr von dir –
und doch klingen die Worte –
deine Worte – nach.
 
 
*
 
 
Hier findest du mich –
hattest du mir geschrieben –
und ich finde dich!
 
 
*
 
 
Kein Wort mehr von dir?
Die Worte sprechen: von dir –
und sie klingen – nach –

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

30.9.2019

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Heller Herbst-Himmel

 

Heller Herbst-Himmel.
Die Blätter sind gefallen –
gelb, gold, ocker, rot.
 
 
*
 
 
Heller Herbst-Himmel –
und die Erde ist bedeckt –
mit bunten Blättern.
 
 
*
 
 
Heute fällt das Licht
in all die bunten Blätter –
die es auffangen.

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

30.10.2019

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