Monatsarchiv: November 2016

Im Angesicht der Sterne

 

All diese Sterne!
Keiner gleicht dem anderen!
Alle liebe ich!
 
 
*
 
 
Wer könnte sagen,
welcher Stern der schönste sei?
All diese Sterne!
 
 
*
 
 
Bei ihrem Anblick
atme ich auf, mein Herz schlägt
höher – und ruhiger.
 
 
*
 
 
All diese Sterne!
All meine Lieben! Jede
für sich: unendlich.
 
 
*
 
 
All diese Sterne
vereinigt – in einem Lied,
das niemals verstummt.
 
 
*
 
 
Du bist wie du bist.
Du leuchtest wie die Sterne.
Du: meine Liebe!
 
 
*
 
 
Größer als das ich
ist immer das du. Du. Stern.
Stern aller Sterne!
 
 
*
 
 
Alles ist einfach
im Angesicht der Sterne.
Alles: erleuchtet!
 
 
*
 
 
Ich schwinge mich auf,
verschwinde – im Sternenmeer.
Was bleibt – ist das Licht!
 
 
* * *
 
 
Eisig klare Nacht.
Verflogen ist der Sternenrausch,
und doch: bleibt das Licht!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

29./30.11.2016

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Annehmen (I – III)

 

Annehmen
 
 
daß du nicht da bist.
Daß die Worte versiegen.
Annehmen – was ist.
 
 
*
 
 
Annehmen
 
 
daß du nicht da bist!
Daß die Worte versiegen?
Alles – nur das nicht!
 
 
*
 
 
Annehmen
 
 
daß du bald zurück
sein wirst. Daß das Wort weiter
fließt – bis hin zu dir!
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hannah

28.11.2016

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Under the pressure

The war on drugs: under the pressure

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Nacht Skizzen I – V

 

I
 
 
Eben noch:
Dunkelheit.

Mein Sinn
sank tief

ins Vergessen.

Eben noch:
Vergessen.

Nun aber
leuchtet

die Erinnerung

an die Hingabe
an eine Aufgabe

hell

auf!
 
 
*
 
 

II
 
 
Hier

liegt
meine
Aufgabe.

Schon
erhebe
ich mich

und ich gebe

mich
hin
und

nicht

auf!

 
 
*
 
 
III
 
 

Verhangener Himmel.
Zwischen Stern
und Stern

zwischen Wort
und Wort

keine Grenze –

Nur der Nebel,
nur die Nacht,

nur die Erinnerung

zwischen Trauer
und schwere
losem

Glück!

 
 
*
 
 
IV
 
 
Mein Weg
schien zuende
zu sein –

hier
zwischen Nacht
und Nebel.

Ein Quäntchen
Verzweiflung,
eine Prise

Hoffnungslosigkeit –
und schließlich
das längst

ersehnte
Sternenwort –
wiederauferstanden,

schwebend,
befreiend,
befreit

zwischen
dem Nebel
und der Nacht.
 
 
*
 
 
V
 
 

Sturzbachartig
fließt
das aufgestaute

Wort:
aufgetaut,
aufgetaucht

aus tiefsten,
dunkelsten
Tiefen.

Zwischen Nacht
und Nebel
fließt

das Wort
und es schreibt
sich frei

und freier!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

26.11.2016

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Morgenstimmung

 

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Hannah / TS
22.11.2016

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