Monatsarchiv: November 2015

Versäumnis

 
 
Über die Liebe
verlor ich viele Worte
und versäumte es,
dir zu sagen: ich liebe
deine wortlose Liebe!
 
 
*
 
 
Über die Liebe
las, sinnierte und schrieb ich:
tagein und nachtaus.
Nun bist du fort. Komm zurück!
Laß uns die Liebe leben!
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

Hannah

30.11.2015

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Worauf alles hinausläuft

 
 
Ich beobachte
meine Gefühle, wie sie
hereinschneien, um
sich alsbald wieder in Luft
aufzulösen – wie der Schnee
 
 
*
 
 
Du bist so flüchtig
wie jedes Gefühl, und doch
so beständig, wenn
man dich hegt und pflegt – zarte,
doch zähe Pflanze – Liebe!
 
 
*
 
 
Mein Leben würde
ich geben für dich, Liebe,
wäre es nicht schon
erfüllt von dir. Dich suche
und finde ich: tief in mir.
 
 
*
 
 
Welches unserer
Gefühle erhalten wir
am Leben? Welches
hält uns lebendig? Welches
macht Sinn? Wir wählen es selbst.
 
 
*
 
 
Draußen tobt der Sturm
und Regentropfen fallen
mir unmittelbar
aufs Papier und ins Gedicht:
erfrischend wie die Liebe!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

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Sieh, wie die Welt glänzt!

 
 
Sieh, wie die Welt glänzt,
wenn der Mond noch am Himmel
steht: im Dunkelblau
wie in der Morgenröte!
Sieh nur, wie der Morgen glänzt!
 
 
*
 
 
Du, ich möchte dir
etwas mitteilen vom Glanz
des im Himmelblau
verblassenden Mondes! Sieh
nur zu, wie die Welt erwacht!
 
 
*
 
 
Das Sonnenlicht fließt
golden über die Dächer,
und immer noch steht
der Mond, verblassend, über
den rotgoldenen Wolken!
 
 
*
 
 
Wie lange die Welt
schon nicht mehr in solchem
Glanze erstrahlte!
Woher rühren Glück und Glanz?
Weshalb berühren sie uns?
 
 
*
 
 
Sie berühren mich,
weil ich sie sprechen höre –
die Wolken, den Mond –
von Gott und von der Liebe!
Deshalb berührt mich ihr Glanz!
 
 
*
 
 
Golden glänzt der Stamm
der Birke, golden glänzen
die Wolken, der Mond!
Hell nur glänzen die Worte,
denen Liebe innewohnt!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

28.11.2015

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Endlich fällt der Schnee

 
 
Jedes meiner Worte:
eine Gradwanderung.
Jedes deiner Worte
erkärt mir die Liebe.

Endlich!

Jedes deiner Worte:
Schnee,
der mir verglühend
ins Herz

fällt!

Jedes deiner Worte:
sachte,
zögernde Liebe.
In jedes meiner Worte fällt

der Schnee!

Ich wünschte nur,
du meintest
mich!

Endlich

fällt der Schnee!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Hannah

28.11.2015

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Nenn mich noch einmal Liebes

 
 
Nenn mich noch einmal
Liebes! Ich liebe den Klang
deiner Stimme, wenn
die Zärtlichkeit aus ihr, der
niemals gehörten, spricht!
 
 
*
 
 
Wirst du mich jemals
bei meinem wahren Namen
nennen? Wir werden
sehen! Leise raunt die Nacht:
Nenn mich noch einmal Liebes!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

28.11.2015

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