Monatsarchiv: Mai 2016

Traum und Wirklichkeit: das Licht

 

Ich kann mich auf das
konzentrieren, was um mich
herum ist – oder
mich in Träumen verlieren!
Um mich herum: die Sonne!
 
 
*
 
 
Meine Wirklichkeit
besteht in diesem Moment
nur aus Sonnenlicht,
aus Olivenbaumblättern,
aus Gedanken und Gesang!
 
 
*
 
 
Die Vögel singen,
als gäbe es nur diesen
einen, leuchtenden
Morgen! Und so fühlt er sich
an: Golden, warm und beschwingt!
 
 
*
 
 
Um nichts in der Welt
möchte ich diesen Morgen
missen: Dieses Licht,
diesen unfaßbar hellen
Augenblick, dieses Leuchten!
 
 
*
 
 
Um nichts in der Welt
würde ich das leuchtende
Licht dieses Morgens
missen wollen: das Leuchten
eines wirklichen Morgens!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

31.5.2016

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Traum und Wirklichkeit: der Sonnenaufgang

 

Deine Hände auf
meiner Haut – so sanft und doch:
so fest! Mit Nachdruck
berührst du mich, und dann geht
die Sonne auf. – Ich träumte!
 
 
*
 
 
Deine Berührung
fühlte sich so warm an! Nun
geht die Sonne auf,
mein Traum klingt aus, und leise
berührt mich die Morgenluft.
 
 
*
 
 
Ich weiß nicht, wozu
ich noch schreibe! Es scheint als
würde ich immer
wieder das gleiche schreiben!
Die Sonne geht auf! – So what?
 
 
*
 
 
Die Sonne geht auf,
und ich übe mich darin,
alleine zu sein. –
Alleinsein: die leichteste
Übung! Leichter als Schreiben!
 
 
*
 
 
Alleinesein heißt nichts
als atmen und sehen, wie
die Sonne aufgeht!
Das immerhin bekomme
ich hin! Es ist so einfach!
 
 
*
 
 
Ich ordne meine
Worte, meine Träume und
meine Wirklichkeit,
während die Sonne aufgeht.
Kein Traum und kein Wort – umsonst?
 
 
*
 
 
Nun geht die Sonne
auf! Ihr Licht überflutet
und wärmt die Sinne,
das Herz, die Haut, und ihr Glanz
überstrahlt meine Träume!
 
 
*
 
 
Ich kann nicht anders
und nichts anderes als dies:
Sehen, spüren und
beschreiben, wie die Sonne
aufgeht, heute früh: glänzend!
 
 
*
 
 
Die Sonne geht auf,
und ihre Wärme berührt
und erhellt mein Wort,
und bald wirst du es lesen,
und bald schon wirst du hier sein!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

31.5.2016

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Jeder Stern

 

Jeder Stern: ein Licht,
in die Dunkelheit der Nacht
gestanzt. Jeder Stern:
eine Stanze, ein helles,
hohes Lied – in der Stille.
 
 
*
 
 
Jeder Stern: ein Weg,
ein Ausweg – aus der Schwärze
der heutigen Nacht!
Jeder Stern am Nachthimmel:
ein Zeichen, ein Wort, ein Lied!
 
 
*
 
 
Jeder Stern: ein Lied,
ein Lied über die Liebe,
die sich entfernte –
und die immer noch leuchtet:
still und weit entfernt, des nachts.

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

29.5.2016

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Frühlingsabend

 
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Hannah

29.5.2016

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Rat (an mich selbst)

 

Nimm ein leichtes Wort
auf in dein Gedicht! Nimm sie
leicht, deine Dichtung!
 
 
*
 
 
Nimm leichte Worte
und füge sie den schweren
hinzu. Nimm dich leicht!
 
 
*
 
 
Nimm dich nicht zu ernst!
Nimm die Dichtung nicht zu schwer!
Nimm und gib: alles!
 
 
*
 
 
Schreib`ein Lichtgedicht!
Schreibe ein Frühlingsgedicht
in den Abendwind!
 
 
*
 
 
Wind und goldene
Wolken mögen sich spiegeln:
in deinen Worten!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

Hannah

29.5.2016

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