Monatsarchiv: April 2016

Bis auf die Stille

 

Ich will dir geben,
was du haben willst, und kann
dir nur geben, was
ich habe: meine Worte,
und danach: meine Stille.
 
 
*
 
 
Ich will dir geben,
was ich habe – und was ich
zu geben habe,
ist mein Wort, das das deine
aufnimmt und beantwortet.
 
 
*
 
 
Ich will, daß du weißt,
daß ich dir alles geben
würde – bis auf mein
letztes Wort, das ich für mich
behalten werde: Stille.

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

28.4.2016

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Enttäuschung und Klarheit

 

Ich enttäuschte dich.
Wir befinden uns jenseits
jeglicher Täuschung!
 
 
*
 
 
Auch ich bin enttäuscht:
im besten, im wahren Sinn
des Wortes: ent-täuscht!
 
 
*
 
 
Meine Enttäuschung
weicht einer neuen Freiheit
und meiner Klarheit!
 
 
*
 
 
Ich sehe dein Wort
klarer. Jenseits der Täuschung:
klarere Worte!
 
 
*
 
 
Jenseits der Täuschung
offenbart sich: ein klares,
ein helleres Licht!
 
 
*
 
 
Transparenz: das Wort
leuchtet zwischen den Zeilen
in seiner Klarheit!
 
 
*
 
 
Ein klarer Himmel
überspannt meinen Morgen.
Und wie er leuchtet!
 
 
*
 
 
Jenseits der Täuschung
finde ich das Morgenlicht:
klar und transparent!
 
 
*
 
 
Golden erwachen
die Bäume dieses Morgens!
Nichts anderes zählt!
 
 
*
 
 
Heute offenbart
sich mir dein Wort: in seiner
Klarheit und Stille
 
 
*
 
 
Du schreibst im Stillen.
Ich schreibe mich ins reine
Blau dieses Morgens!
 
 
*
 
 
Ich bin im reinen –
mit mir und mit deinem Wort,
das sich lieben läßt!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 

 
 
Hannah

28.4.2016

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Respect

Aretha Franklin: Respect

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Verstand und Gefühl

 
 
Unterschätze nicht
meinen Verstand, mein Lieber!
Wenn meine Worte
sich aus Gefühlen speisen,
heißt das nicht, daß sie schwach sind!
 
 
*
 
 
Unterschätze nicht
mein Gefühl für die Sprache,
mein Freund! Mein Gefühl
geht hand in hand mit meinem
Verstand – und unterstützt ihn!
 
 
*
 
 
Ich unterschätze
mich nicht länger selbst! Und dich
überschätze ich
nicht länger! Dein Verstand ist scharf,
doch keineswegs unfehlbar!
 
 
*
 
 
Verstand und Gefühl
müssen sich schon berühren,
und wir müssen uns
beider bedienen, wenn wir
das Wort verstehen wollen!
 
 
*
 
 
Ich habe Respekt
vor dir! Respektiere du
bitte auch meine
Herangehensweise – an
das Wort, den Text, das Gedicht!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

27.4.2016

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Ich weiß, was ich will!

 

Ich weiß, was ich will:
ich will frei schreiben! Ich will
nur einen treffen:
meinen eigenen Ton! Und
du weißt genau, was das heißt!
 
 
*
 
 
Ich könnte, selbst wenn
ich wollte, deinen Ton nicht
treffen – und du nicht
meinen! Und das ist gut so!
Genau so sollte es sein!
 
 
*
 
 
Ich weiß, was ich will!
Und im Grunde genommen
wußte ich es: schon
immer! Aber man weiß nicht
immer, was man längst schon weiß!
 
 
*
 
 
Ich weiß, was ich will:
ich will die zweite Hälfte
eines Lichtjahres
zum Klingen bringen. Nur dies!
Und das werde ich auch tun!
 
 
*
 
 
Du triffst deinen Ton –
für dich! – und glaube nur nicht,
ich hörte ihn nicht!
Ich höre und liebe ihn:
immer schon – und immer noch!

 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

27.4.2016

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