Archiv der Kategorie: Allgemein

Dein Licht wird bleiben

 
I
 
 
Dein Licht wird bleiben
in den Herzen derer, die
nun um dich trauern!
 
 
*
 
 
Dein Licht wird bleiben
in den Herzen all derer,
die es je sahen!
 
 
*
 
 
Dein Licht wird bleiben
in diesen dunklen Nächten –
in meinem Herzen!
 
 
 
II
 
 
 
Und wenn ich den Mond
sehe, denke ich an dich –
und an all dein Licht!
 
 
*
 
 
Auch wenn ich dich nicht
sehe, denke ich an dich –
und an all dein Licht!
 
 
*
 
 
Und dein klarer Blick –
hell und mild wie das Mondlicht –
bleibt mir vor Augen!
 
 
 
III
 
 
 
Und dein Lächeln bleibt –
auch wenn ich dich nicht sehe –
mit meinen Augen!
 
 
*
 
 
Dein Licht wird bleiben.
Wenn ich die Augen schließe –
sehe ich: dein Licht!
 
 
*
 
 
Dein Licht wird bleiben!
Und auch im tiefsten Dunkel
spüre ich: dein Licht!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

22.10.2019

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Leuchtturm

 
 
Du warst mein Leuchtturm
in dunklen, chaotischen,
schwierigen Zeiten!
 
 
*
 
 
Du warst mein Leuchtturm
in einem dunklen, kalten,
wild bewegten Meer!
 
 
*
 
 
Und auch wenn dein Licht
nicht mehr sichtbar ist, bleibst du
immer: mein Leuchtturm!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

21./22.10.2019

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Das Licht – der Erinnerung

 
I
 
 
Die Nächte sind lang –
ohne das Licht des Mondes
und ohne Worte!
 
 
*
 
 
Die Blätter fallen
mir in die Nächte, ins Wort –
und der Wind braust auf!
 
 
*
 
 
Ich sitze draußen
in diesem Meer von Blättern
wie auf einem Schiff. –
 
 
*
 
 
Um mich herum: nur
Blätter, wirbelnd, fallend –
im stürmischen Wind!
 
 
*
 
 
Blätter bedecken
die Erde, das Gras, den Tisch,
an dem ich schreibe.
 
 
*
 
 
Blätter wie Wellen,
Blätter wie ein goldenes –
wild bewegtes Meer!
 
 
*
 
 
Blätter, deren Fall
ich nicht aufhalten könnte –
wenn ich es wollte!
 
 
*
 
 
Blätter, die fallen,
Blätter, die fallen müssen –
und fallen werden!
 
 
*
 
 
Blätter, die fallen –
in meine Hände, die sie
loslassen müssen!
 
 
*
 
 
Blätter, die ich noch
eine Weile lang halte –
in meinen Händen –
 
 
*
 
 
– ehe sie fallen –
und die Erde bedeckten
wie Wellen – aus Licht!
 
 
*
 
 
Und in ihrem Fall
rufen die Blätter mir zu:
Verabschiede dich!
 
 
*
 
 
Und dies ist der Herbst –
in dem ich weiß, ich werde
dich nie mehr sehen!
 
 
*
 
 
Und dies ist der Herbst
der mir Blätter und Worte
von der Seele reißt – !
 
 
*
 
 
Und meine Seele
sagt mir: siehst du, sieh: dies ist
die Vergänglichkeit!
 
 
*
 
 
Und die Nacht ist lang –
und auch sie wird vergehen –
wie diese Blätter!
 
 
*
 
 
Und die Nacht ist lang –
und die Nacht ist mondlos – doch
nicht: ohne Worte!
 
 
 
II
 
 
 
Die Blätter fallen
wie Worte, die fallen –
und fallen werden –
 
 
*
 
 
– ins goldene Meer
meiner Erinnerungen –
fallen die Blätter!
 
 
*
 
 
Und nichts hält sie auf –
und sie fallen und fallen –
Blätter – wie Worte!
 
 
*
 
 
Und ich zeichne sie
auf – um sie aufzuhalten –
während sie fallen –
 
 
*
 
 
Und sie sagen: vergiß
es – du hältst uns nicht auf – doch
ich vergesse: nicht!
 
 
*
 
 
Nicht: diese Blätter,
nicht: dieses goldene Meer –
der Vergänglichkeit!
 
 
*
 
 
Nicht: deine Worte,
die so behutsam fielen –
wie diese Blätter!
 
 
*
 
 
Und nicht: dein Lächeln,
nicht: deine dunklen Augen,
nicht: deine Liebe!
 
 
*
 
 
Ich vergesse: nicht –
den Fall goldener Blätter –
in die dunkle Nacht!
 
 
*
 
 
Ich vergesse nicht –
den Wind, der den Blättern hilft –
sich abzulösen!
 
 
*
 
 
Ich vergesse nicht
dein Lächeln, nicht: deinen Blick –
und nicht: diesen Herbst!
 
 
*
 
 
Ich vergesse nicht –
wie all die Blätter rauschen –
ins goldene Meer!
 
 
*
 
 
Ich vergesse nicht –
daß selbst die mondlose Nacht
bald abgelöst wird –
 
 
*
 
 
– von der Sonne, die
das goldene Blätter-Meer
bald erleuchten wird!
 
 
 
III
 
 
 
Da erscheint der Mond –
und ein Blatt fällt mir ins Haar –
und ein jedes Blatt –
 
 
*
 
 
– jedes Blatt, das fällt –
sagt: sieh, durch die Lücke fällt
das Licht – des Mondes!
 
 
*
 
 
Ich sehe: den Mond –
und ich sehe: dein Lächeln,
deinen hellen Blick –
 
 
*
 
 
– während die Blätter
fallen, fallen und fallen –
ins goldene Meer!
 
 
*
 
 
Und keiner nimmt mir
den Mond, dein Lächeln, den Schmerz
der Vergänglichkeit!
 
 
*
 
 
Und niemand nimmt mir
den Mond, dein Lächeln, den Blick:
diesen Augenblick!
 
 
*
 
 
Ja, die Nacht ist lang –
doch die Nacht ist nicht endlos!
Sie geht – zu Ende!
 
 
*
 
 
Und der Herbst ist lang –
doch der Herbst ist nicht endlos!
Er geht – zu Ende!
 
 
*
 
 
Und das Meer ist weit –
und nimmt alles in sich auf:
auch: dieses Ende!
 
 
*
 
 
Diese Nacht war lang –
doch auch sie geht: zu Ende –
im Meer – des Morgens!
 
 
*
 
 
Und am Ende steht:
immer und immer: das Licht –
der Erinnerung!

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

21.10.2019

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Zwischen Nacht und Tag

für M.
 
 
Milde: das Mondlicht –
und doch: so kraftvoll und klar –
in diesem Nacht-Meer!
 
 
*
 
 
Der Mond erinnert
mich an dich: du bist weit fort –
doch immer noch: da!
 
 
*
 
 
Klares, mildes Licht
in diesem Meer des Morgens –
zwischen Nacht und Tag.

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

Hannah

18./19.10.2019

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Break on through

The Doors: Break on through (live)

 

 

 

 
 

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