Monatsarchiv: Juli 2016

Die Farben des Himmels

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Lewis
Walchensee

30.7.2016

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Dunkelheit und Licht

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tec
Walchensee

30.7.2016

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Gegen die Hemmung!

 
 
Gegen die Hemmung
anschreiben! Sich Wort für Wort
für Wort befreien!
 
 
*
 
 
Kein Wort klingt perfekt,
aber die Hauptsache ist
und bleibt: das Schreiben!
 
 
*
 
 
Kommt mein Wort zu spät?
Oder ist es noch zu früh?
Es ist einerlei!
 
 
*
 
 
Ich wollte schreiben:
über den Terror. Sprachlos
war ich. Was denn sonst?
 
 
*
 
 
Ich wollte schreiben
über Zerstörung und Tod.
Es gelang mir nicht!
 
 
*
 
 
Nicht der Amoklauf,
nicht der Terror, nicht der Tod
sind meine Themen!
 
 
*
 
 
Über den Terror
wurde genug geschrieben!
Nein, mehr als genug!
 
 
*
 
 
Leben und Liebe
gilt es zu beschreiben! Auch
und gerade: jetzt!
 
 
*
 
 
Ich schreibe über
die Liebe, denn die Liebe
ist unverzichtbar!
 
 
*
 
 
Ich schreibe über
die Hemmung, und die Hemmung
löst sich auf: im Wort!
 
 
*
 
 
Trauer, Wut und Angst
dürfen uns nicht verschlingen!
Sieh doch: all das Licht!
 
 
*
 
 
Die Sonne geht auf
und unter! Sprachlos! Wortlos!
Ungeheuer schön!
 
 
*
 
 
Die Sterne gehen auf,
und mit ihnen: die Worte.
Jedes Wort: ein Stern!
 
 
*
 
 
Ein Trost liegt im Wort!
Ein Trost liegt in jedem Wort,
das der Hemmung trotzt!
 
 
*
 
 
Kein Wort ist perfekt!
Das muß es auch nicht! Kein Wort
muß vollkommen sein!
 
 
*
 
 
Und doch kann das Wort
uns immer wieder retten!
Nur das Wort allein!
 
 
*
 
 
Kein Wort ist perfekt!
Na und? Wir sind es auch nicht!
Und was macht das schon?
 
 
*
 
 
Ich schreibe weiter!
Nicht über Terror und Tod!
Über das Leben!
 
 
*
 
 
Über das Leben
will ich schreiben, und über
Schönheit! Licht! Liebe!
 
 
*
 
 
Ich schreibe weiter:
auch und gerade jetzt! Trost
liegt in jedem Wort!

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
Hannah

31.7.2016

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Ist es die Sehnsucht? / Julimond / Der Ruf des Mondes

 
 
Ist es die Sehnsucht,
die mich nicht schlafen läßt? Nein!
Es ist nur der Mond!
 
 
*
 
 
Es ist der Vollmond,
der zwischen den Zweigen hängt
wie ein Lampion!
 
 
*
 
 
Der Vollmond ist es,
der das Zimmer erhellt
und die Sehnsucht weckt!
 
 
*
 
 
Rauschendes Wasser,
der glänzende Mond, die Nacht,
die kein Ende nimmt –
 
 
*
 
 
Milde Sommernacht
und das Licht des Mondes fließt
durch dunkle Bäume –
 
 
*
 
 
Wolken und Zweige
verhüllten das Licht. Nun strahlt
es – umso heller!
 
 
*
 
 
Milde Sommernacht
und das Licht des Mondes! Nun
fehlt nur noch das Wort!
 
 
*
 
 
Es fehlt mir das Wort,
das der Nacht den Glanz verleiht,
den sie verdient hat!
 
 
*
 
 
Es fehlt mir das Wort,
das die Harmonie der Nacht
erst zum Klingen bringt!
 
 
*
 
 
Dies kann kein Wort sein,
das nicht harmonisch wäre!
Kein Wort, das zerstört!
 
 
*
 
 
Die Harmonie will
nicht zerstört werden – noch nicht
heute Nacht! Und dann?
 
 
*
 
 
Manchmal sind Worte
vonnöten, die zerstören!
Doch nicht heute Nacht!
 
 
*
 
 
Das Mondlicht verlangt
nach einfachen Worten – doch
sie sollten glänzen!
 
 
*
 
 
Sie sollen rund sein,
fließend, harmonisch – wie das
Licht des Mondes selbst!
 
 
*
 
 
Ich suche ein Wort.
Es lautet: Julimond. Es
glänzt – wie das Mondlicht.
 
 
*
 
 
Über den Himmel
wandert der Mond. Er durchkreuzt
all meine Pläne!
 
 
*
 
 
Ich wollte schlafen,
wollte ruhen, nicht schreiben –
doch dann: rief der Mond! –
 
 
*
 
 
Ich wollte ein Wort
zerstören, und ein Gedicht
auf den Kopf stellen!
 
 
*
 
 
Der Mond aber rief
mich zur Ordnung, verlangte
Glanz – und Eleganz!
 
 
*
 
 
Ich folge dem Ruf
des Mondes! Wann auch immer
er ruft – ich folge! –

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

21.7.2016

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Der Mond und das Wort / Genügend Licht / Vor dem Untergang

 
 
Zwischen den Zweigen:
der Mond. Immer wieder neu –
und doch: der Alte!
 
 
*
 
 
Neu ist nur der Blick,
die Sicht, die Perspektive!
Neu: das Hier und Jetzt!
 
 
*
 
 
Zwischen den Zweigen:
der Mond! Immer noch strahlend –
im geschärften Blick!
 
 
*
 
 
In meinem Blickfeld:
der Mond! Ich verliere ihn
nicht aus den Augen!
 
 
*
 
 
Vor meinen Augen:
der Mond, der die Nacht erhellt!
Im Geiste: das Wort!
 
 
*
 
 
Ohne die Worte
fiele das Licht des Mondes
haltlos – in die Nacht!
 
 
*
 
 
Ohne die Worte
bliebe nur das Vergessen!
Vergessen: der Mond!
 
 
*
 
 
Ich kann und will ihn
nicht vergessen, will ihn nicht
verlieren: den Mond!
 
 
*
 
 
Die dunklen Wolken
verhüllen ihn nun: den Mond.
Er leuchtet: im Wort!
 
 
*
 
 
Immer wieder neu:
das Licht, der Gefühl, der Mond!
Und die Dunkelheit! –
 
 
*
 
 
Sieh nur, wie er fällt!
Sein Licht fällt ins Vergessen!
Mein Wort fängt es auf!
 
 
*
 
 
Ein schmales Licht fällt
noch durch die Zweige. Ein Licht –
das Licht des Mondes.
 
 
*
 
 
Ob wir es sehen
oder nicht – das Mondlicht fällt
ins Wort – das genügt!
 
 
*
 
 
Ein leiser Schimmer
– zwischen den Zweigen – rettet
die Nacht – und das Wort!
 
 
*
 
 
Der Mond und das Wort –
sie glänzen, sie retten mich –
vor dem Untergang!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

16.7.2016

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