Monatsarchiv: Februar 2017

All meine Kräfte / Im Fluß meines Lebens

 
 
All meine Kräfte
verdichten sich: zum Gedicht –
im Fluß des Lebens!
 
 
*
 
 
All meine Kräfte
lasse ich hineinfließen –
in den Lebensfluß!
 
 
*
 
 
Tief tauche ich ein:
in den Fluß meiner Worte.
Wann tauche ich auf?
 
 
*
 
 
Die Worte sind mir
die Luft, die ich atmen will:
erfrischend und klar!
 
 
*
 
 
Um Luft zu holen
tauche ich ein: in den Fluß
der Worte! Nicht: auf!
 
 
*
 
 
Irgendwann werde
ich an ein Ufer gespült. –
So war es immer!
 
 
*
 
 
Irgendwann werde
ich in der Sonne liegen:
zufrieden, schweigend.
 
 
*
 
 
Bis dahin aber
schwimme ich im Wortestrom –
wohin er auch fließt!
 
 
*
 
 
Wohin er auch fließt –
Ich fließe gerne mit – im
Fluß meines Lebens!
 
 
*
 
 
Draußen tobt der Sturm –
und ich sehe die Sterne des Nachts:
von meinem Fluß aus!
 
 
*
 
 
Draußen regnet es –
und auch der Regenstrom fließt –
in den Fluß hinein!
 
 
*
 
 
Draußen will ich sein –
im Sturm und im Regen – und
doch: drinnen – im Fluß!
 
 
*
 
 
Morgen scheint vielleicht
die Sonne auf meinen Fluß –
doch er fließt – weiter!
 
 
*
 
 
Der Fluß des Lebens
fließt – wohin der will! Die Kunst
ist: mitzufließen!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

28.2.2017

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein

Auf und ab – und rund!

 
 
Dichtete ich mir
– aus einer Unsicherheit
heraus – etwas an?
 
 
*
 
 
Hypochondrie nennt
man das wohl? Erstreckt sie sich
auch auf die Seele?
 
 
*
 
 
Mal eine Manie,
dann wieder die Depression!
Nur angedichtet?
 
 
*
 
 
Dichtete ich sie
mir nur an – oder war ich
wirklich nicht ganz dicht?
 
 
*
 
 
Wer sucht, der findet:
auch die Diagnosen. Hier!
Überall! Im Netz!
 
 
*
 
 
Das Leben verläuft
in Zyklen. Unser aller Leben
läuft – nicht immer – rund!
 
 
*
 
 
Mal ruhig, dann wieder
schwungvoll, kraftvoll, kreativ!
So läuft das Leben!
 
 
*
 
 
Die Jahreszeiten,
die Gezeiten und der Mond
machen es uns vor!
 
 
*
 
 
Mal sind wir traurig,
mal ziehen wir uns zurück –
dann legen wir los!
 
 
*
 
 
Mal schreibe ich – wie
wahnsinnig – dann ruhe
ich – mich wieder aus.
 
 
*
 
 
So weit, so normal?
Aber ja. Das Leben läuft
in Zyklen, läuft: rund!
 
 
*
 
 
Wenn das Leben rund
läuft, verläuft es: in Zyklen.
Auf und ab – und rund!
 
 
*
 
 
Mein Leben läuft rund –
und zuweilen verdichtet
es sich: zum Gedicht!
 
 
*
 
 
Ich dichtete mir
etwas an. Vorhin sogar:
die Hypochondrie!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

28.2.2017

2 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

Bel Aspetto

 
p1020561
 
p1020562

 

 

 

 

 

 

 

 

 
ts
28.2.2017

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein

Change

Tracy Chapman: Change

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein

Die Farben des Himmels / Sich wandelnd / Unter der Wolkendecke

für T.
 
 
img_7173
 
 
Mächtige Wolken
ziehen über den Wald: grau.
Hinter den Wolken:
die zarte Morgenröte.
Über dem Wald: die Wolken.
 
 
*
 
 
Auf der Fensterbank
– mit einer Tasse Kaffee –
sitzend schreibe ich –
und blicke in die Wolken.
Die Vögel sind schon erwacht!
 
 
*
 
 
Ein kühler Wind weht.
Heute wird es regnen. Grau
ziehen die Wolken –
doch dann und wann ein Schimmer
der zarten Morgenröte!
 
 
*
 
 
Ich freue mich auf
den Regen, freue mich auf
den Tag, der so schön
begann: in der Stille des
Morgens – und im frischen Wind!
 
 
*
 
 
Die Katze miaut,
verlangt nach ihrem Frühstück.
Die Kinder schlafen
noch. Auch du schläfst. Du verschläfst
den bezaubernden Morgen!
 
 
*
 
 
Da erwachst du schon.
Die Morgenröte hast du
verschlafen – doch den
Regen verschläfst du nicht. Schon
fallen die ersten Tropfen!
 
 

 
II
 
 

Ein seltsames Licht
liegt nun über dem Wald. Gelb
schimmert es durch das
Grau hindurch. Seltsam: das Gelb
des Himmels – in all dem Grau!
 
 
*
 
 
Was ist so seltsam
daran? Gespenstisch schimmert
das gelbgraue Licht!
Da reißen die Wolken auf –
und ein klares Blau erscheint.
 
 
*
 
 
Stundenlang könnte
ich die Farben des Himmels
beschreiben – für dich.
Tagelang könnte ich ihn
dir ausmalen – den Himmel!
 
 
*
 
 
Sieh doch selbst: das Blau –
inmitten des Graus – das Weiß,
die Morgenröte!
Sieh auch das gespenstische
gelbgraue Licht des Himmels!
 
 
*
 
 
Ich weiß nicht, was du
siehst! Siehst du das Spektakel
des Himmels über
dem Wald? Die Wolken ziehen –
und das Licht – verwandelt sich!
 
 
*
 
 
Ewiger Wandel –
von der Morgenröte bis
hin zu den Sternen!
Ich sehe nur den Ausschnitt –
von meinem Fensterbrett aus!
 
 
*
 
 
Ein besonderer
Ort, den ich nicht verlassen
will – es sei denn, um
zurück ins Bett zu schlüpfen –
unter die Decke – zu dir!
 
 

img_7177

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

28.2.2017

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein