Monatsarchiv: November 2019

Im Morgennebel

 
 
Die Welt wirkt so weich
als löste sie sich bald auf –
im Morgennebel.
 
 
*
 
 
Wenige Worte
lösen sich aus dem Nebel –
und kehren zurück –
 
 
*
 
 
– in ihre Stille,
weich und aufgelöst, ruhend –
im Morgennebel.

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

21.11.2019

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In meinen Träumen / All diese Worte

 
 
In meinen Träumen
fand ich die Worte wieder –
die mir entglitten –
 
 
*
 
 
– entglitten waren. –
Worte wie Mond, wie Sterne,
Worte wie Wellen –
 
 
*
 
 
Im hellen Mondlicht
erwachen meine Worte –
aus ihren Träumen!
 
 
***
 
 
Ein Wort aussparen.
Ein Wort nicht schreiben wollen?
Nicht schreiben können!
 
 
*
 
 
Weißt du, welches Wort
ich ständig aussparen muß?
Du weißt, welches Wort – – –
 
 
*
 
 
Ein Wort aussparen.
Dieses Wort dann doch schreiben –
und wieder streichen!
 
 
***
 
 
Statt dessen Worte
wie Mond, Sterne, Wellen – auf-
und niederschreiben – – –
 
 
*
 
 
All diese Bilder
– Mond, Stern, Wellen – fanden sich
in meinen Träumen!
 
 
*
 
 
Nur die Worte, die
mir im Traum erschienen kann
– und will ich – schreiben!

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

19.11.2019

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Worte und Stille / Im Licht des Mondes

 
Worte und Stille
die sich nun sanft umfangen –
im Licht des Mondes
 
 
*
 
 
Worte und Stille
die in einander fließen –
im Licht des Mondes
 
 
*
 
 
Worte und Stille
die sich nun wiederfinden –
im Licht des Mondes!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

19.11.2019

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Halbmond / Der Mond ist es nicht! / Und doch: nur der Mond –

 
 
Etwas blockiert mich –
und ich weiß nicht, was es ist!
Der Mond ist es nicht!
 
 
*
 
 
Hell leuchtet der Mond
– der Halbmond – am Nachthimmel!
Der Mond ist es nicht!
 
 
*
 
 
Die Sterne ziehen
ihre Bahnen durch die Nacht!
Auch sie sind es nicht!
 
 
***
 
 
Etwas blockiert mich –
doch meine Worte wollen
sich nun Bahn brechen – – –
 
 
*
 
 
Wie Mond und Sterne
wollen die Worte leuchten –
an deinem Himmel!
 
 
*
 
 
Etwas blockiert mich –
und nun weiß ich, was es ist!
Der Mond ist es nicht!
 
 
***
 
 
Etwas löst sich auf –
wenn ich den Mond betrachte.
Ist es die Vorsicht?
 
 
*
 
 
Etwas durchdringt mich!
Ist es das Licht des Mondes
am dunklen Himmel?
 
 
*
 
 
Etwas berührt mich –
und eines weiß ich genau:
der Mond ist es nicht!
 
 
***
 
 
Und doch: nur der Mond
kann mich so sanft berühren –
im Dunkel der Nacht!
 
 
*
 
 
Und doch: das Mondlicht
durchdringt meine Gedanken –
im Dunkel der Nacht!
 
 
*
 
 
Und doch: nur der Mond
kann die Worte befreien –
aus der Dunkelheit!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

19.11.2019

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