Monatsarchiv: Januar 2018

Im Spiegel des Wassers

 

 

 

 

 

 

 
ts
1.1.2018

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Die Freiheit der Kunst / Die Freiheit dunkler Worte

 
 
Düster: der Morgen –
doch meine Stimmung hellt sich
– von Wort zu Wort – auf!
 
 
*
 
 
Düster: der Himmel –
und ich fasse sein Dunkel
in dunkle Worte!
 
 
*
 
 
Ich ziehe mich nicht
hinter wolkige Worte
zurück! Niemals mehr!
 
 
*
 
 
Der Himmel säuselt
nicht! Mal ist der Himmel grau,
mal blau – und mal schwarz!
 
 
*
 
 
Der Himmel lügt nicht.
Sichtbar sind seine Farben,
sichtbar – für alle!
 
 
*
 
 
Ist der Himmel schwarz,
dann nenne ich ihn auch schwarz!
Heute ist er schwarz!
 
 
*
 
 
Immer noch nehme
ich mir die Freiheit, schwarz als
schwarz zu bezeichnen!
 
 
*
 
 
Ich erlaube mir,
das Schwarze schwarz zu nennen
und das Weiße weiß!
 
 
*
 
 
Versteht sich das nicht
von selbst? könntest du fragen.
Nein, so ist es nicht!
 
 
*
 
 
Als ich ein Kind war,
mußte ich schweigen! Alles
wurde verschwiegen!
 
 
*
 
 
Verschwiegen, vertuscht
wurde alles, jeder Schmerz,
den wir ertrugen!
 
 
*
 
 
Jede Verletzung,
die uns zugefügt wurde,
wurde verschwiegen.
 
 
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Wehe wir hätten
das Schweigen gebrochen! Was
wäre geschehen?
 
 
*
 
 
Nicht auszudenken,
was dann geschehen wäre!
Nicht auszudenken!
 
 
*
 
 
Es gab zwei Wege:
den des Rückzugs, der Stille –
und den der Lüge.
 
 
*
 
 
Ich wählte den Weg
der Stille. Ich schwieg. Als Kind
blieb nur: das Schweigen!
 
 
*
 
 
Ich bin kein Kind mehr!
Wenn ich spreche, spreche ich
meine Wahrheit aus.
 
 
*
 
 
Und wenn ich schreibe,
schreibe ich: nichts als meine
eigene Wahrheit!
 
 
*
 
 
Dies ist die Freiheit,
um die ich mein Leben lang
kämpfte. Ich bin frei!
 
 
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Niemals mehr kehre
ich in die Gefangenschaft
des Schweigens zurück!
 
 
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Manchmal schweige ich,
doch ich verschweige: nichts! Nichts
muß ich verschweigen!
 
 
*
 
 
Was ich verschweige,
entscheide ich heute selbst.
Ich verschweige: nichts!
 
 
*
 
 
Ich verweigere
mich: dem Veschweigen. Ich kann
schreiben: was ich will!
 
 
*
 
 
Die Freiheit der Kunst
ist die Freiheit der Worte
und der Gedanken!
 
 
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Die Freiheit der Kunst
ist die Freiheit, die es mir
erlaubt, zu schreiben!
 
 
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Die Freiheit der Kunst
gäbe ich um keinen Preis
der Welt wieder auf!
 
 
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Ist der Himmel schwarz,
nenne ich ihn schwarz! Könnte
ich ihn blau nennen?
 
 
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Ich könnte ihn blau
oder grün nennen! Auch dies
ist meine Freiheit!
 
 
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Der Himmel ist grün!
könnte ich schreiben. Auch schön!
Und doch ist er schwarz!
 
 
*
 
 
Ist mein Himmel schwarz,
dann nenne ich ihn auch schwarz!
Langsam – wird es hell!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

13.1.2018

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Ich suchte den Mond

 
 
Ich suchte den Mond
und ich fand ihn nicht wieder –
im Dunkel der Nacht!
 
 
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Ich suchte mich selbst
und ich fand mich nicht wieder –
in deinen Worten!
 
 
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Liebe suchte ich –
und ich fand sie: verborgen
im Dunkel der Nacht!
 
 
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Verborgen – doch da –
wie der Mond – war die Liebe
im Dunkel der Nacht!
 
 
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Verborgen und doch
immer schon und immer noch
hier – ist die Liebe!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

11./12/13.1.2018

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Bittersweet Symphony

The Verve: Bittersweet Symphony

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Devil inside

INXS: Devil inside

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