Ja, es fällt uns schwer – / Teil I

I
 
 
Ja, es fällt uns schwer –
– gerade in dieser Zeit –
sachlich zu bleiben!
 
 
*
 
 
Ja, es fällt uns schwer –
– die Totschlagargumente –
– – fallen zu lassen!– –
 
 
*
 
 
Ja, es fällt uns schwer
– uns nicht zu echauffieren –
in diesen Zeiten!
 
 
 
II
 
 
– Ja, es fällt uns schwer –
diese großen Begriffe
– Freiheit, Sicherheit –
 
 
*
 
 
– nicht auszuhöhlen –
sondern sie konsequent zu
– Ende zu denken! –
 
 
*
 
 
Und es fällt uns schwer –
– konsequent zu sein –
in diesen Zeiten!
 
 
 
III
 
 
– Und es fällt uns schwer –
uns nicht auf die Nerven und
– ins Wort zu fallen –
 
 
*
 
 
– in diesen Zeiten! –
Seien wir ehrlich: Dies sind
– schwierige Zeiten –
 
 
*
 
 
– für dich wie für mich. –
Und ja, vieles fällt uns schwer –
– in diesen Zeiten! –

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
 
 
Hannah

5.4.2020

8 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

8 Antworten zu “Ja, es fällt uns schwer – / Teil I

  1. Ja, die Gedanken zuende denken! Das ist gut und richtig. Kann sein, daß ich mich da eingemischt habe. Es fällt mir auch sehr schwer, ganz allgemein, wenn ich etwas lese, wo die Gedanken nur in einer Richtung zuende gedacht werden, also aus einem persönlichen Blickwinkel. Da möchte ich immer noch etwas dazu sagen, und mich da zu bremsen, fällt mir oft sehr schwer. Das ist ganz allgemein so, wurde schon oft kritisiert. Und dann freue ich mich ja auch über die Reaktion, egal wie, weil es dann ein Gespräch geben kann und nicht nur eine Meinung.

    Gefällt 1 Person

  2. Leider wird zu wenig zugehört…
    Es wird Machtpolitik auf Kosten
    der Bürger betrieben – das ist
    sehr gefährlich. Ich bin gespannt
    wie es weiter geht, ahne aber
    nichts Gutes… 🙄

    Gefällt 1 Person

    • Ja, das sehe ich genauso und ich habe da auch einige Befürchtungen.
      Inzwischen gibt es ja auch immer mehr teils kritische, teils auch warnende Stimmen, auch von Verfassungsrechtlern/rechtlerinnen und Verfassungsrichtern/richterinnen.
      Diese Stimmen schaffen es mittlerweile sogar bis in die Süddeutsche Zeitung, immerhin (beispielsweise die Artikel von Prof. Hans Jürgen Papier und von der Verfassungsrichterin und Autorin Julie Zeh, die übrigens schon vor etwa zehn Jahren ein Buch über ein ähnliches Szenario geschrieben und veröffentlicht hat, wie es heute stattfindet.) Ihr Artikel: „Es gibt immer eine Alternative“ erschien am 4./5. April im Feulilleton der SZ und darin geht es um Handy-Tracking, Denunziantentum und die Politik der Angst.
      Ihr Roman, der von einer Gesundheitsdiktatur handelt, in der im Namen der Gesundheit wesentliche bürgerliche Freiheiten beschnitten werden, heißt übrigens: „Corpus Delicti“. Und dieses Buch erschien, wie gesagt, interessanterweise schon vor 10 Jahren.
      Liebe Grüße, Hannah

      Gefällt 1 Person

      • Ich hab die Artikel gelesen. Es gibt noch einige andere besorgte Stimmen, die aber leider in der Kakophonie der medialen Dauer-Beschallung zum Thema Corona untergehen. Die Internet-Diktatur werden wir bald haben, aber ohne mich: ich besitze nämlich kein Handy, folglich kann man mich auch nicht tracken. Mein Auto kommt ohne Navi aus und dem Online-Banking verweigere ich mich genauso beharrlich, wie dem Online-Shopping.

        Hans Magnus Enzensberger hat kluge Sachen zu diesem Thema geschrieben, aber wer hört ihm schon zu. Ich denke, wir schlittern da sehenden Auges hinein. Die Politik sieht die ideale Gelegenheit, unter dem Deckmäntelchen Corona, allerlei Gemeinheiten zu verwirklichen. Das Erwachen wird böse…. 🙄

        Gefällt 1 Person

    • Liebe Chris,
      bei mir ist es ähnlich wie bei dir:
      ich habe auch keine Navi, mache auch kein online-Banking –
      und ein Handy besitze ich zwar, benutze es aber nur selten.
      Und falls (und wenn) wir dann tatsächlich auch noch alle „getrackt“ werden sollen, dann werfe ich man Handy aus dem Fenster…. !
      Viele liebe Grüße, Hannah
      P.S. Von Enzensberger habe ich einges gelesen (viele Gedichte und einige seiner Essays) – aber zu diesem Thema, soweit ich mich erinnern kann, noch nichts. Magst du mir mal einen Hinweis geben, in welchem seiner Werke er sich mit diesen Themen befaßt hat…?

      Liken

    • Danke dir, liebe Chris…!

      Liken

    • Nun habe ich mir den Text von Enzensberger angesehen.
      Ja, den kannte ich doch, den hatte ich doch schon mal gelesen.
      Was für ein kluger Mann, was für ein kluger Kopf – und was für wichtige und wahre Worte, die er da geschrieben hast… !
      Und doch – wie du schon sagtest (oder vielmehr: geschrieben hast), liebe Chris:
      Wer hört ihm schon zu? Und / oder: wer liest ihn (und versteht ihn) überhaupt noch?

      Liebe Grüße und einen schönen Tag dir… von Hannah

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s