Geborgen – im Wort

 
I
 
 
Draußen: der Herbststurm,
der tosende Wind! Drinnen:
das Licht der Kerzen.
 
 
*
 
 
Draußen: der Regen,
die schwarzen Wolken, der Blitz!
Drinnen: die Stille.
 
 
*
 
 
Draußen: die Spannung!
Der Blitz, der Donner, der Sturm!
Drinnen: Harmonie?
 
 
 
II
 
 
Draußen bleibt: der Sturm!
Drinnen: der Sturm des Herzens,
der sich – langsam – legt.
 
 
*
 
 
Beruhige dich, Herz!
Ruhe – im Licht der Kerzen,
lausche – der Stille.
 
 
*
 
 
Lausche: dem Regen,
lausche: dem Gewitter-Wort,
lausche: dem Herbst-Sturm!
 
 
 
III
 
 
Du weißt doch: der Sturm
wird sich legen, die Spannung
wird sich auflösen!
 
 
*
 
 
Draußen: die Gewalt
der Natur, die ich liebe,
der tosende Sturm!
 
 
*
 
 
Drinnen: die Worte,
die sich langsam beruhigen –
im Schein der Kerzen.
 
 
 
IV
 
 
Im Auge des Sturms,
im sanften Schein der Kerzen –
mein tastendes Wort.
 
 
*
 
 
Langsam taste ich
mich an die Worte heran –
bis der Sturm sich legt.
 
 
*
 
 
Sturm meines Herzens!
Hier drinnen bist du sicher,
geborgen – im Wort!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

18.9.2018

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