Kurze Blogpausen-Pause /das geträumte Gedicht / am Ende der Nacht

 
I
 
 
Wie ein ruhiger Fluß
fließt nun der Regen
ins Meer meiner Stille.
 
 
*
 
 
Ich träume Worte,
nachts, im rauschenden Regen,
träume Gedichte.
 
 
*
 
 
Träumte dies` Gedicht
vom Fluß, vom Regen, vom Meer
und von der Stille.
 
 
 
II
 
 
Weitere Worte
möchte ich träumen. Die Nacht
ist lang. Ich schreibe.
 
 
*
 
 
Ich schreibe mich ein
in eine Nacht aus Worten,
aus Regen, aus Licht.
 
 
*
 
 
Am Ende der Nacht
wartet ein sanfter Morgen
auf mein Regenwort.
 
 
 
III
 
 
Ich träume weiter,
träume mich bis ans Ende
all meiner Worte.
 
 
*
 
 
Ich bleibe: im Fluß,
im Rauschen, im Regenlied –
in meinen Träumen.
 
 
*
 
 
In meinen Träumen
fließen die Worte weiter –
in aller Stille.
 
 
 
IV
 
 
Morgens: die Worte –
der Stille entsprungen, um
im Fluß zu bleiben!
 
 
*
 
 
Morgens: der Regen
und das geträumte Gedicht –
über die Stille.
 
 
*
 
 
Morgens: die Freude,
die helle Freude am Wort –
und an der Stille.

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 
 
 

 

 

 
Hannah

14.9.2018

7 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

7 Antworten zu “Kurze Blogpausen-Pause /das geträumte Gedicht / am Ende der Nacht

  1. freude an der stille…ja……….dir eine gute zeit….bis dann

    Gefällt 2 Personen

  2. Ein feines Metapoem …
    Liebe Morgengrüße vom Lu

    Gefällt 2 Personen

  3. Zeffiretta

    Ein Regenwort, wie lang ist es her

    Gefällt 1 Person

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