Genug ist genug!

An alle, die nicht an sich glauben / An mich selbst
 
 
Talentiert zu sein
genügt nicht! Fleissig und klug
zu sein – genügt nicht!
 
 
*
 
 
Originell zu sein
genügt nicht! Likes und ein Lob
genügen dir nicht!
 
 
*
 
 
Wenn du nicht an dich
glaubst, genügst du dir: niemals!
Du wirst abhängig!
 
 
*
 
 
Du wirst abhängig
von likes und Kommentaren,
von Lob und Tadel!
 
 
*
 
 
Genüge dir selbst!
Glaube an deine Worte!
Genug ist genug!
 
 
*
 
 
Du bist gut genug,
klug genug, fleissig genug –
wenn du du selbst bist!
 
 
*
 
 
Genüge dir selbst!
Sei selbstgenügsam! Genug
ist einfach: genug!
 
 
*
 
 
Schalte einen Gang
runter, schalte einen Gang
zurück, schalte ab!
 
 
*
 
 
Was aber, wenn mich
keiner mehr liest, fragst du da.
Glaube – an dich selbst!
 
 
*
 
 
Schreibe, was du willst!
Schreibe, was dir selbst gefällt!
Schreibe – für dich selbst!
 
 
*
 
 
Erkläre dir selbst:
deine Liebe, deinen Wert
findest du – in dir!
 
 
*
 
 
Halte einfach fest
an deinem Wort, deinem Wert!
Dein Wort ist es wert!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

12.9.2018

17 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

17 Antworten zu “Genug ist genug!

  1. Danke auch von mir. Das war auch heute Abend wieder Thema in meinem Inneren.

    Gefällt 1 Person

    • Ich danke dir für deinen Kommentar, liebe Tempest … !
      Weißt du, ich glaube, daß geht sehr sehr vielen, wenn nicht gar allen Menschen so. – Wir haben immer das Gefühl, nicht genug zu sein
      (nicht klug genug, nicht talentiert genug, nicht schön genug, nicht dies genug, nicht das genug … ; ). Und daraus resultieren dann die meisten (wenn nicht gar alle) unserer Probleme! So kommt es mir jedenfalls gerade vor – ich sehe und höre das so oft in meinem Umfeld und spüre es immer wieder auch bei mir selbst. Und vielleicht hilft es ja, mal innezuhalten und eine Pause einzulegen … ?
      Ich glaube jedenfalls, daß es sehr gut sein könnte, sich von Zeit zu Zeit nur auf sich selbst zu besinnen und in sich hineinzuhören – und sich immer wieder selbst zu sagen: du bist genug.
      Alles Liebe, Hannah

      Gefällt 3 Personen

  2. sehr schön. ja, manchmal ist es gut, mehr bei sich zu sein … und sich zu besinnen.
    alles liebe!
    diana

    Gefällt 3 Personen

    • Ja, so ist es. Und außerdem – und vor allen Dingen – bin ich derzeit damit beschäftigt, mein neues Buch auf den Weg zu bringen, und das kostet ja auch jede Menge Zeit und Energie.
      Und dann ist da ja auch noch meine Familie, die immer vor geht.
      Also versuche ich Prioritäten zu setzen. Erst die Familie. Dann das Buch.
      Dann die Besinnung.
      Und mehr geht momentan kaum.
      Den Blog vermisse ich allerdings jetzt schon … ! ; )
      Am liebsten hätte ich gestern nacht noch meine ganz neuen Gedichte hochgeladen … ; )
      Viele liebe Grüße und danke dir vielmals für deinen Kommentar, liebe Diana.
      ❤ Hannah

      Gefällt 1 Person

  3. Ja, vielen Dank … ! Ach übrigens: ich glaube, unsere Bücher gehen zusammen in Druck (in dieselbe Druckerei und zum selben Zeitpunkt … )
    Also wünsche ich uns beiden viel Erfolg, liebe Diana! : )

    Alles Liebe!

    Gefällt 1 Person

  4. Unsere moderne Konsumgesellschaft basiert auf einem Mangel-Narrativ, das der Einzelne internalisiert und in sein Denken (ob bewusst oder unbewusst) einbindet. Ich glaube zu erahnen, dass diese Struktur auch in diesem Fall eine Rolle spielt, Hannah. Der vermeintliche Mangel an Originalität, an Glattgebügeltheit und Ästhetik. Die unbegründete Befürchtung, nicht in die „Norm“ zu passen. – Doch all dies sind luftleere Konstrukte. Man muss sich von ihnen freisagen und dem Vergleich aus dem Weg gehen.

    Gefällt 1 Person

    • Lieber Ángel,
      daß unser aller Gefühl, auf irgendeine Art und Weise, auf irgend einer – oder sogar auf mehreren verschiedenen Ebenen – nicht gut genug zu sein,
      auf den Bedingungen unserer modernen Konsumgesellschaft beruhen könnte, ist ein überaus interessanter und erhellender Gedanke,
      den weiterzuverfolgen sich lohnen würde!
      Ich war immer davon ausgegangen, daß dieses Gefühl eines Mangels,
      das wiederum auf einem mangelnden oder nicht allzu ausgeprägten Selbstwertgefühl beruht, in unserer Kindheit begründet liegt,
      beispielsweise in zuwenig Zuwendung, zuwenig Aufmerksamkeit, zu wenig Ermutigung seitens der Eltern. Aber tatsächlich wurden ja nicht alle von uns in unserer Kindheit vernachlässigt, entmutigt und / oder nicht (in ausreichendem Maße) wertgeschätzt. Vielleicht liegt es also wirklich an einem geschickt ausgeklügelten Mangel-Narrativ, mit dem unsere Konsumgesellschaft uns suggerieren möchte, daß wir nicht (gut) genug sind, damit wir uns alle möglichen Güter kaufen, die uns natürlich nicht zufrieden stellen können, so daß wir uns immer mehr Dinge kaufen –
      immer in der Hoffnung, uns dann gut genug und wertvoll genug zu fühlen?
      Wie gesagt, dies ist ein interessanter Gedanke. Und: vielleicht schließt die eine Theorie ja die andere nicht aus?
      Herzliche Grüße, Hannah

      Gefällt 1 Person

      • Hab Dank für deine Ausführungen, Hannah. Ich glaube, dass das Mangelnarrativ noch stärker ist als die Verfehlungen der Kindheit, da es, wie du zurecht angemerkt hast, jeden (als Konsumenten) betrifft. – Aus diesem Mangelempfinden kommt man nicht heraus, wenn man nicht reflektiert, dass es auf diese Weise zustande kommt.

        Ich habe dir gerade eine Mail zugesendet, in der ich auf die Briefe der letzten Tage eingehe.

        Herzlichst, Ángel

        Gefällt 1 Person

  5. Ich wollte gestern schon ein paar liebe Worte da lassen, aber sie waren nicht gut genug.😉
    Ich finde, du schreibst immer so schöne Worte, dass sie mir jedes Mal mehr als genug sind.
    Und ich denke, dass gerade Menschen, die wie du Kunst schaffen, das sehr gut kennen. Jedes Mal wieder gegen die eigenen Selbstzweifel anschreiben. Und da hast du ganz recht. Dann ist es gut, zu sehen, dass es heilsam ist, sich selbst genug zu sein.
    Ich wünsch dir eine gute Pause.

    Gefällt 2 Personen

    • Vielen lieben Dank für deine sehr schönen Worte, lieber Hannes … !
      Ja, da hast du mit Sicherheit recht: diese Selbstzweifel kennen sicher alle, die schreiben (und wenn nicht, dann schreiben sie nicht gut genug … ; ))
      Und ja, es ist sicherlich heilsam, sich mal zurückzuziehen, zur Ruhe zu kommen und sich selbst zu genügen.
      Aber wie schwer mir das gerade fällt, mir selbst genug zu sein … !
      Ich schreibe die ganze Zeit über Gedichte (mein Blogpausentagebuch –
      das ich am allerliebsten sogleich hochladen würde … ! ; )
      Außerdem vermisse ich nun doch schon den Austausch hier auf dem Blog,
      der, nebenbei bemerkt, heute intensiver ausfällt als je zuvor … ; )
      Danke nochmals für deine Worte, über die ich mich sehr freue!
      Viele liebe Grüße, Hannah

      Gefällt mir

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