Fallen

 
 
Dann fällt der Regen.
Die leise Melancholie
wird laut – und lauter!
 
 
*
 
 
Die Blätter fallen.
Unter dem Baum: rotes Laub.
Immer noch: Regen.
 
 
*
 
 
Ich weiß nicht, weshalb
ich so melancholisch bin! –
Alles, alles fällt!
 
 
*
 
 
Die Worte fallen
ins Vergessen. Regen fällt –
und fällt – mir ins Wort.
 
 
*
 
 
Dann fällt der Strom aus!
Die Kerzen flackern. Regen
fällt – und fällt – und fällt!
 
 
*
 
 
Laß dich doch fallen,
singt der Regen, in einen
langen, tiefen Schlaf!
 
 
*
 
 
Ich falle ins Bett,
lasse mich fallen. Der Schlaf
läßt mich – nicht! – fallen!
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

1.9.2018

4 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

4 Antworten zu “Fallen

  1. „Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
    als welkten in den Himmeln ferne Gärten;…“

    ….hat bereits Rilke einstmals so treffend beschrieben.

    Herzlichst Constanze

    Gefällt 2 Personen

  2. Julia

    Ach, wie schön! hier fällt auch alles – Monsun – als ob der Himmel über uns zusammenbricht.

    Gefällt 1 Person

    • Wie schön von dir zu lesen, liebe Julia!
      Ich denke oft an dich und wie es dir wohl geht in Myanmar … !
      Wie schade, daß du nicht hier sein kannst ….

      Alles Liebe, Hannah

      P.S. Ah, jetzt sind auch gerade deine Mails durchgekommen … die vom 20.8. hatte ich noch gar nicht bekommen, aber jetzt ist sie da
      (im Anhang der anderen).
      Ich antworte dir heute Nachmittag ausführlicher per Mail …. Ganz liebe Grüße!

      Gefällt mir

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