Mondlicht, Wort und Wind

 
 
Helle Vollmondnacht.
Der Wind rauscht durch die Zweige
der Feigenbäume.
 
 
*
 
 
Über den Hügeln:
das Licht des vollen Mondes –
so hell und so klar!
 
 
*
 
 
Wie weißer Weihrauch
hängt Mondlicht über dem Wald.
Vereinzelt: Sterne.
 
 
*
 
 
Süße, milde Nacht.
Dein Licht hängt in den Zweigen –
und der Wind – steht still.
 
 
*
 
 
Kannst du nicht schlafen?
fragt der Mond. Ich wache und
warte, sage ich.
 
 
*
 
 
Worauf wartest du?
Ich warte auf die Worte
des Windes, des Lichts!
 
 
*
 
 
Schreibe, spricht der Mond,
dein eigenes Wort, schreib dein
eigenes Gedicht!
 
 
*
 
 
Ich stimme ihm zu –
und stillschweigend schreibe ich
mein Mondnachtgedicht.
 
 
*
 
 
Stiller, milder Mond!
Ich nehme dein stilles Wort
auf – in mein Gedicht!
 
 
*
 
 
Deine Melodie
erklingt in meinen Träumen –
wie die des Windes!
 
 
*
 
 
Und der Wind braust auf,
rauscht leise durch die Zweige
der Feigenbäume.

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

26.8.2018

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