Sommernachtregen

 
 
Sommernachtstille.
Tabak und Tee und der Rausch
der Regenworte.
 
 
*
 
 
Dunkelheit. Regen.
Im Schein der roten Lampe:
Sirenengesang.
 
 
*
 
 
Kein Stern weit und breit.
Kein Mond. Kein lyrisches du.
Nur das Regenlied.
 
 
*
 
 
Regen. Sirenen.
Der Schein der roten Lampe
in der Dunkelheit.
 
 
*
 
 
Vergessen: dein Wort.
Nur der Singsang des Regens
einer Sommernacht.
 
 
*
 
 
Sommernachtstille.
Regen und Dunkelheit. Sanft:
der Glanz der Worte.
 
 
*
 
 
Strömender Regen.
Die Nacht, der Regen, das Glück
fließender Worte.

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 
Hannah

17.6.2018

9 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

9 Antworten zu “Sommernachtregen

  1. Just in diesem Moment abgeholt…danke!

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Hannah,
    schön, wieder von dir zu lesen. Ich mag es wie das Gedicht durch wenige Bleistiftstriche die Szene zeichnet, zum Beispiel „Tabak und Tee“ als pars pro toto.
    Liebe Grüße
    Sebastian

    Gefällt 2 Personen

  3. Schön dass du wieder da bist

    Gefällt 1 Person

  4. ein zauberhaftes gedicht, liebe hannah, wie sanfter regen, etwas traurig, aber auch beruhigend. 🙂

    Gefällt 1 Person

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