Der Morgen: ein Gedicht

 
I
 
 
Noch ist es dunkel.
Im Eiswind erwarte ich
das Licht des Morgens.
 
 
*
 
 
Welle für Welle
rauschen die Worte heran.
Noch ist es dunkel.
 
 
*
 
 
Schon erscheint: das Licht!
Schon erscheinen: die Farben!
Schon erwacht: die Welt!
 
 
 
II
 
 
Morgens: ein Gedicht
aus sanft fließenden Farben,
aus Eiswind und Schnee!
 
 
*
 
 
Rot, Gold, Orange – und
ein zartes Rosé fließen
über die Wellen.
 
 
*
 
 
All diese Farben
des Himmels und des Sees
fließen, zerfließen –
 
 
 
III
 
 
Rosa, lila, blau,
gold, orange und rot fließen
sie – übers Wasser.
 
 
*
 
 
Mein Morgengedicht
fängt sie ein, fängt sie auf, fängt
an – mit dem Dunkel –
 
 
*
 
 
– und endet schließlich
mit dem Rotgold des Morgens
über den Wellen.

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

30.12.2017

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