All meine Kräfte / Im Fluß meines Lebens

 
 
All meine Kräfte
verdichten sich: zum Gedicht –
im Fluß des Lebens!
 
 
*
 
 
All meine Kräfte
lasse ich hineinfließen –
in den Lebensfluß!
 
 
*
 
 
Tief tauche ich ein:
in den Fluß meiner Worte.
Wann tauche ich auf?
 
 
*
 
 
Die Worte sind mir
die Luft, die ich atmen will:
erfrischend und klar!
 
 
*
 
 
Um Luft zu holen
tauche ich ein: in den Fluß
der Worte! Nicht: auf!
 
 
*
 
 
Irgendwann werde
ich an ein Ufer gespült. –
So war es immer!
 
 
*
 
 
Irgendwann werde
ich in der Sonne liegen:
zufrieden, schweigend.
 
 
*
 
 
Bis dahin aber
schwimme ich im Wortestrom –
wohin er auch fließt!
 
 
*
 
 
Wohin er auch fließt –
Ich fließe gerne mit – im
Fluß meines Lebens!
 
 
*
 
 
Draußen tobt der Sturm –
und ich sehe die Sterne des Nachts:
von meinem Fluß aus!
 
 
*
 
 
Draußen regnet es –
und auch der Regenstrom fließt –
in den Fluß hinein!
 
 
*
 
 
Draußen will ich sein –
im Sturm und im Regen – und
doch: drinnen – im Fluß!
 
 
*
 
 
Morgen scheint vielleicht
die Sonne auf meinen Fluß –
doch er fließt – weiter!
 
 
*
 
 
Der Fluß des Lebens
fließt – wohin der will! Die Kunst
ist: mitzufließen!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

28.2.2017

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