Monatsarchiv: September 2016

Wasser und Wald

 
img_2160
 

Betörend: der Duft
des Waldes. Regen. Stille.
Der See: ein Spiegel
 
 
*
 
 
Zu hören ist nur
der Regen und das leise
Lied des Waldvogels
 
 
*
 
 
Zu sehen sind nur
der See, der Wald und der Weg –
Wolken und Wellen
 
 
*
 
 
Zu spüren sind nur
das Rauschen, Regen, der Wind
und die Leichtigkeit
 
 
*
 
 
Zurück im Seehaus.
Die Bilder lösen sich auf
im Rauch des Feuers –

 

 

 

 

 
Hannah

18.9.2016

2 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

Wasserherzen

für T.
 
img_2030
 
img_2026
 
img_2025

 

 

 

 

 
Hannah

18.9.2016

2 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

Unterwasserwelten

 

img_2038
 
img_2039
 
img_2086
 
img_2114
 
img_2122

 

 

 

 

 
Hannah

18.9.2016

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein

Zeiten der Stille

 

p1020325

 

 

 

 

 

 
Hannah

17.9.2016

10 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

Aus der Stille heraus

 
 
Es gab eine Zeit
jenseits der Zeit. Zeitlose
Zeit. Es gab: das Wort.
 
 
*
 
 
Es gab eine Zeit
jenseits der Zeit. Es gibt sie –
für mich – nur im Wort!
 
 
*
 
 
Das Wort floß dahin:
jenseits der Zeit. War zeitlos.
War frei. Floß vorbei.
 
 
*
 
 
Es gab eine Zeit,
da flossen die Worte – frei.
Nun fließt: nur Regen.
 
 
*
 
 
Es gab eine Zeit,
da leuchtete mir das Wort
– in hellen Nächten.
 
 
*
 
 
Es gab diese Zeit –
gab ein anderes Leben –
ein weiteres Ich.
 
 
*
 
 
Es gab eine Zeit,
da trieb mich das Wort voran –
weiter und weiter!
 
 
*
 
 
Ich gab dir mein Wort.
Es gehörte mir nicht mehr –
gehörte mir nie!
 
 
*
 
 
Was vermisse ich?
Meine eigenen Worte?
Sie fließen weiter!
 
 
*
 
 
Sie fließen weiter –
ohne mich, ohne mein Zutun –
Unerhört. Zeitlos.
 
 
*
 
 
Es gibt kein ich mehr,
kein du, kein wir und kein Wort,
das mir gehörte!
 
 
*
 
 
Sie lösten sich auf,
doch nun kehren sie zurück –
vielleicht, nur vielleicht –
 
 
*
 
 
Sachte und leise
vernehme ich im Regen
das Wort – wie es rauscht –
 
 
*
 
 
Ich muß leise sein,
muß alleine sein – mit mir
und dem Regenwort.
 
 
*
 
 
Die Welt ging unter,
es blieb nichts als das Wort. Nichts
als reinste Stille!
 
 
*
 
 
Und aus der Stille
heraus – erscheint und führt mich
das Wort. Nur das Wort.
 
 
*
 
 
Ich kann nicht leben
ohne die Stille. Ohne
das Wort: Nur Stille.
 
 
*
 
 
Ohne die Stille:
kein Wort. Ohne die Worte:
kein ich und kein du.
 
 
*
 
 
Es rauscht: der Regen.
Es rauscht: das Wort, und die Welt
wird hell – und heller.
 
 
*
 
 
Kein einziges Wort
kann die Stille beschreiben.
Wirklich nicht? Kein Wort!
 
 
*
 
 
Ich wollte das Wort
finden, das reine Stille
beschreibt. Nur dies` Wort!
 
 
*
 
 
Im Morgenblauen
kehren die Worte zurück
aus der Dunkelheit.
 
 
*
 
 
Dunkelheit. Stille.
Doch dann: das Wort und das Licht,
die auferstehen!
 
 
*
 
 
Ein weiteres Ich,
ein lichteres Ich blüht auf –
im Wort. Nur im Wort!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

16.9.2016

4 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein