Sehnsucht – nach dem See

 
 

Der See, er fehlt mir –
sein schimmerndes Geheimnis –
sein kostbarer Glanz!
 
 
*
 
 
Der See, er fehlt mir –
sein Grün und seine Bläue –
die kalte Tiefe –
 
 
*
 
 
Doch in diesem See
lebt auch ein Ungeheuer:
unergründlich, stumm.
 
 
*
 
 
Dort, in der Tiefe –
lauert es bereits – Bereit,
mich zu verschlingen!
 
 
*
 
 
Der See, er fehlt mir!
Er zog mich in die Tiefe –
und spuckte mich aus!
 
 
*
 
 
Grün, türkis und blau
schimmert das Wasser – so fern.
Unsichtbar: sein Glanz
 
 
*
 
 
Der See, er lockt mich
an – um mich auszuspeien!
Ich bleibe ihm fern!
 
 
*
 
 
See – wie du mir fehlst!
Und doch: ich dringe nicht vor
in deine Tiefen!
 
 
*
 
 
Zu fern, zu kalt, zu
unnahbar, zu gefährlich,
zu schön bist du: See!
 
 
*
 
 
See, in dir spiegelt
sich der Mond – wie die Sehnsucht –
nach Wasser, nach Mehr!

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Hannah

20.9.2016

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